Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Geltungsbereich & Vertragsschluss
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Leon Kersten / Unternehmensberatung Leon Kersten (nachfolgend „Anbieter“) und unseren Kunden (nachfolgend „Kunde“) über die Erstellung von Websites, Programmierung sowie optionale Wartungsleistungen.
Diese AGB gelten ausschließlich für Verträge mit Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen (B2B).
Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde ein schriftliches Angebot des Anbieters per E-Mail, Post oder durch Unterzeichnung der Projektvereinbarung bestätigt.
§ 2 Leistungsumfang & Pauschalpreise
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder der zugrundeliegenden Projektvereinbarung.
Die Vergütung erfolgt als Festpreis (Pauschalpreis) für das gesamte Projekt, sofern nicht ausdrücklich eine Abrechnung nach Aufwand vereinbart wurde. Nachträgliche Änderungswünsche des Kunden sind nicht im Pauschalpreis enthalten und werden separat nach dem aktuellen Stundensatz des Anbieters berechnet.
§ 3 Zahlungsbedingungen & Projektabschnitte (Abschlagszahlungen)
Die Zahlung des Pauschalpreises erfolgt in Abschnitten, orientiert am Projektfortschritt (Abschlagszahlungen), sofern im Angebot nichts Abweichendes vereinbart wurde. Standardmäßig gilt folgende Aufteilung:
- 30 % der Gesamtsumme als Anzahlung bei Auftragserteilung vor Beginn der Arbeiten,
- 40 % der Gesamtsumme nach Freigabe des Designs/Konzepts,
- 30 % der Gesamtsumme nach Fertigstellung und Abnahme der Website.
Rechnungen für Projektabschnitte sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zahlbar.
Gerät der Kunde mit einer Abschlagszahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, die Arbeiten am betreffenden Projektauftrag bis zur vollständigen Bezahlung einzustellen. Hierdurch entstehende Verzögerungen gehen zu Lasten des Kunden.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter alle für die Erstellung der Website erforderlichen Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Grafiken) rechtzeitig und in digitaler Form zur Verfügung zu stellen.
Der Kunde versichert, dass er an allen bereitgestellten Inhalten die erforderlichen Nutzungsrechte besitzt. Sollten Dritte Ansprüche wegen der Verletzung von Urheber-, Marken- oder Persönlichkeitsrechten gegen den Anbieter geltend machen, stellt der Kunde den Anbieter von diesen Ansprüchen und den Kosten der Rechtsverteidigung vollumfänglich frei.
§ 5 Abnahme der Website (Abnahmefiktion)
Nach Fertigstellung der Website fordert der Anbieter den Kunden zur Abnahme auf.
Der Kunde ist verpflichtet, die Website innerhalb von 14 Werktagen zu prüfen und die Abnahme schriftlich (z. B. per E-Mail) zu erklären, sofern keine wesentlichen Mängel vorliegen.
Die Website gilt als abgenommen (Abnahmefiktion), wenn der Kunde innerhalb dieser Frist keine wesentlichen Mängel rügt oder wenn der Kunde die Website im Live-Betrieb nutzt (z. B. durch offizielle Freischaltung für den Kundenverkehr).
§ 6 Nutzungsrechte & Eigentumsvorbehalt
Der Anbieter räumt dem Kunden mit der vollständigen Bezahlung der vereinbarten Vergütung die für den Betrieb der Website erforderlichen, einfachen Nutzungsrechte an den erstellten Designs und Codes ein.
Bis zur vollständigen Bezahlung aller offenen Rechnungen aus dem Projekt verbleiben alle Rechte beim Anbieter. Eine Nutzung oder Veröffentlichung der Website vor diesem Zeitpunkt ist nicht gestattet.
§ 7 Optionale Wartung & Updates
Sofern der Kunde eine dauerhafte Wartung (z. B. Updates, Backups, technischer Support) wünscht, wird hierüber ein separater, vom Erstellungsvertrag unabhängiger Dienstvertrag geschlossen.
Mängelansprüche oder Verzögerungen aus dem ursprünglichen Erstellungsvertrag berechtigen den Kunden nicht dazu, die Zahlungen für den laufenden Wartungsvertrag zu mindern oder einzustellen.
§ 8 Haftungsbeschränkung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen.
Bei sonstigen Schäden ist die Haftung des Anbieters für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, es sei denn, es handelt sich um die Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Die Haftung für entgangenen Gewinn des Kunden (z. B. durch Serverausfälle) ist im gesetzlich zulässigen Rahmen ausgeschlossen.
§ 9 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis der Geschäftssitz des Anbieters in Münster.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die gesetzliche Regelung.
Stand: 06/2026